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30.07.2014 17:24 Uhr, Schweinfurt
AM ANFANG HERRSCHTE DIE MAGGIE-FRISUR

Otmar Dorschs Jubiläum ist so selten, dass nicht einmal die Handwerkskammer oder die Innung eine Urkunde oder ähnliche Auszeichnung dafür kennen. Seit 60 Jahren ist er Friseurmeister, eine schier unglaubliche Zeit.

Und immer noch ist Otmar Dorch aktiv. Mit einem Trick überraschten ihn sein Sohn Holger und dessen Frau Lissy Dorsch am Samstag vor Betriebsschluss. Angeblich sollte noch ein Kunde zum Rasieren zum Meister kommen. Wasserschüssel und Rasiermesser standen schon bereit, doch anstatt des Kunden kam die Obermeisterin der Friseurinnung Main-Rhön, Margit Rosentritt aus Schweinfurt, die gleichzeitig auch Kreishandwerksobermeisterin ist, in den Salon an der Schallfelder Straße .
Rosentritt sagte in der Feierstunde, Otmar Dorsch sei es nicht nur gelungen, sich selbstständig zu machen, sondern auch seinen Sohn Holger zum Weiterführen des Geschäfts zu gewinnen.
Auch mit 81 Jahren hilft er in dessen Salon noch aus. Unter den Kunden sind immer noch viele, die sich nur von Otmar Dorsch die Haare schneiden lassen möchten.
Nachdem er 1954 seine Meisterprüfung in Würzburg abgelegt hatte, machte sich Dorsch 1956in der Spitalstraße (wo heute die Main-Post-Redaktion ist) selbstständig, zunächst ausschließlich als Damenfriseur. Als dann die Familie Beisel das haus kaufte und dort ihr Geschäft einrichtete, kaufte Otmar Dorsch seinerseits das Anwesen in der Schallfelder Straße und eröffnete 1966 einen Salon, nun auch für Herren. 1998 übernahm Holger das Geschäft. Als Otmar Dorsch anfing, beherrschte die Maggie-Frisur mit ganz kurzen und krausen Haaren bei den Damen die Mode. Der Hippie-Zeit mit den Langhaar-Frisuren konnte der Jubilar nicht so viel abgewinnen. Es war allerdings nicht so, dass der Friseur in wirtschaftliche Nöte geriet, weil Langhaarige vermeintlich keinen Friseur brauchen.
Eine Anekdote ist Dorsch besonders im Gedächtnis geblieben: Eine Kundin warf ihm eines Tages vor, sein Handwerk nicht zu verstehen. Höflich, wie Otmar Dorsch war und ist, gab er der Frau zu verstehen, dass sie es doch anderswo versuchen sollte. „Am nächsten Tag kam die Frau mit einer Flasche Sekt zurück und entschuldigte sich“, erzählt der heute noch amüsierte Meister-Jubilar

 

Quelle: mainpost.de
Autor: Norbert Finster

 

21.07.2014 13:04 Uhr, Schweinfurt
NATURERLEBNISPFAD ERÖFFNET

Im kühlen Schatten des städtischen Waldes lässt es sich auch bei brütender Hitze ganz gut

aushalten. Mit über 30 Grad war es während der offiziellen Einweihung des
Naturerlebnispfades am Samstag dennoch zu warm, um sich an einer der Stationen im
Weitsprung mit Feldhase, Fuchs und Reh zu messen. Kein Problem allerdings, schließlich bietet
der Pfad allerlei weitere Möglichkeiten, die heimische Natur auf ganz neue Art zu erleben.
Im kühlen Schatten des städtischen Waldes lässt es sich auch bei brütender Hitze ganz gut
aushalten. Mit über 30 Grad war es während der offiziellen Einweihung des
Naturerlebnispfades am Samstag dennoch zu warm, um sich an einer der Stationen im
Weitsprung mit Feldhase, Fuchs und Reh zu messen. Kein Problem allerdings, schließlich bietet
der Pfad allerlei weitere Möglichkeiten, die heimische Natur auf ganz neue Art zu erleben.
Sieben Stationen umfasst der etwa einen Kilometer lange Pfad, der oberhalb des Sport- und
Freizeitbades Silvana parallel zum Wildpark verläuft. Sowohl das Städtische Forstamt als auch
die Kreishandwerkerschaft haben sich für das Gemeinschaftsprojekt ins Zeug gelegt: Jede
Innung hat ganz nach ihren Qualitäten einen Beitrag zu dem Pfad geleistet – sowohl bei der
Planung als auch in der Ausführung.
So gibt es von der Steinmetz- und Steinbildhauerinnung ein steinernes Guckloch, das den Blick
in die Natur schärfen soll, indem es das Augenmerk des Beobachters auf einen bestimmten
Bereich lenkt. Die Elektroinnung hat die Stimmen des Waldes eingefangen, die per Knopfdruck
auf einer mit Solarenergie betriebenen Klingelplatte abgerufen werden können. Außerdem
laden Fitness-, Klang- und Fühlstation zu einem bewussteren Erleben der heimischen Natur
ein. Den dicksten Baum der Welt mit über 14 Metern Durchmesser stellt das Forstamt anhand im
Kreis aufgestellter, hölzerner Pfähle nach.
Arbeitsstunden und Materialkosten haben die Innungen selbst gestemmt – trotz voller
Auftragsbücher und auch nach der regulären Arbeitszeit, sozusagen im Ehrenamt, wie
Kreishandwerksmeisterin Margit Rosentritt erklärte. Gemeinsam mit Oberbürgermeister
Sebastian Remelé durchschnitt sie das Band und übergab den Pfad damit offiziell seiner
Bestimmung – passenderweise mit Jagdmesser statt Schere.
Für den OB ist ein solcher Pfad schon länger ein Wunsch gewesen, wie er zur Eröffnung
erklärte. „Wir erleben derzeit eine neue Welle des Natur- und Körperbewusstseins“, sagte er. Mit
dem Naturerlebnispfad wolle man den Bürgern deshalb „den Einstieg in den Wald schmackhaft
machen“. Sein Dank galt neben allen mitwirkenden Innungen dem Leiter des städtischen
Forstamtes, Hans-Ulrich Swoboda, sowie dem stellvertretenden Kreishandwerksmeister und
Obermeister der Elektroinnung, Jürgen Weth, der seitens der Handwerkerschaft die Kernarbeit
leistete.
Dass das örtliche Handwerk stark mit der Stadt Schweinfurt verwurzelt sei, zeige sich laut
Remelé an zahlreichen weiteren Projekten, bei denen man stets auf die Unterstützung des
Handwerks habe zählen können. Im Falle des Naturerlebnispfades blieb das Engagement
jedoch keineswegs einseitig: Die Stadträte Dagmar Bebersdorf (Schweinfurter Liste) und
Reginhard von Hirschhausen (Grüne) hatten selbst Hand angelegt.

Quelle: mainpost.de
Autor: Melissa Hager

Freisprechungsfeier im Herbst 2013
im Theater der Stadt Schweinfurt
Beginn 15.00 Uhr Samstag, 21. September 2013


Bäcker/innen, Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk Schwerpunkt Bäckerei
 
 

 

 

 

 

 

 

 

Beton- u. Stahlbetonbauer, Maurer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
 
  
 
  Bürokaufleute


 
 
 Elektroniker/innen Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

   
 
 
  Fleischer, Fachverkäuferinnen Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung
 
 
  Friseur/innen

  
 
 
Maler- u. Lackierer/innen Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung
Bauten- u. Objektbeschichter


 

Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik
 

  
 
 
 Schreiner/innen

  
 
 
Tag des Handwerks
Samstag, 21. September 2013
in diesem Jahr haben Lehrer/innen ein Praktikum im Handwerk absolviert
2012 waren unsere Politiker zu Gast u. a.

Herr Oberbürgermeister Remelé als Bäcker-Praktikant

 
links im Bild: Herr Remelé mit der Obemeisterin der Bäcker-Innung Schweinfurt - Haßberge Frau Heike Drescher-Ursin in Ihrer Backstube in Schweinfurt
rechts im Bild: mit der Kreishandwerksmeisterin Frau Margit Rosentritt bei der Übergabe eines Praktiumzeugnisses.

Staatsekretär des Inneren Herr Gerhard Eck als Maurer-Praktikant

 

rechts im Bild: Herr Gerhard Eck mit Frau Margit Rosentritt und Herrn Karl Böhner (Obermeister der Bau-Innung Schweinfurt - Haßbergkreis

 

 

 

Pressemitteilung 17.03.2014
Treue Kunden sind der Schlüssel zum Erfolg

Die Metzgerei Der Ludwig wurde auf der Internationalen Handwerksmesse in München zum „Stern des Handwerks 2013“ gekürt. Als Preis erhielt der Wettbewerbssieger einen Mercedes-Benz Vito. Die Wettbewerbsorganisatoren lobten die Qualität der Teilnehmerbeiträge und die Innovationsfreude des Handwerks.
München. Am 13. März fand im Rahmen der diesjährigen Internationalen Handwerksmesse in München die offizielle Preisverleihung von „Sterne des Handwerks 2013“ statt. 128 teilnehmende Hand-werksbetriebe hatten mit ihren innovativen Konzepten zur Kundenbindung der Expertenjury bei der diesjährigen Kür die Entscheidung schwer gemacht. Originalität der Idee, Professionalität in der Um-setzung und der messbare Erfolg der Maßnahmen hatten den Ausschlag für den Wettbewerbssieg der Fleischerei Der Ludwig aus dem hessischen Schlüchtern gegeben.

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