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Dein Wunschberuf im Handwerk

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SCHWEINFURT
Jetzt die Meister-Liga anvisieren
Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft: 118 Auszubildende sind nun Gesellen


In der festlichen Atmosphäre des Schweinfurter Theaters hat Kreishandwerksmeisterin Margit Rosentritt im Beisein von vielen Ehrengästen aus Politik, Verbänden und Schulen 118 junge Leute von den Pflichten der Ausbildung freigesprochen.

Für eine Überraschung ist Margit Rosentritt immer gut: Am Samstagnachmittag outete sie sich gewissermaßen als profunde Fußballexpertin, zumindest in Sachen Fußball-Weltmeisterschaft. Da sie aber auch mit ganzem Herzen Handwerkerin ist, verwundert es wohl nicht, dass sie einen direkten Bezug zwischen Fußball und Handwerk herstellte: „Etwas“ habe sie noch zum Thema Fußball, sagte sie zum Schluss ihrer Rede. „Ist Ihnen eigentlich schon einmal aufgefallen, dass es keinen Fußball-Weltbachelor oder Fußball-Weltprofessor gibt? Nein, für das absolute Können, der Beste zu sein, verwendet man die Bezeichnung aus dem Handwerk – den Titel des Meisters.“ Damit forderte Rosentritt die Junggesellen auf, auch ihre persönliche Meisterschaft, sprich den Meisterbrief, zu machen.

Weiterlesen: Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft:

BAD KÖNIGSHOFEN
Die Handwerksvielfalt vom Maurer bis zum Schreiner

Innungsobermeister überreichten die Gesellenbriefe an die 51 Gesellen in Bad Königshofen

Die Innungsobermeisterinnen und Obermeister überreichten bei der Freisprechungsfeier in der Frankentherme in Bad Königshofen die Gesellenbriefe.

Bei den Bau- Betonbauern, den Bau-Maurer hatte dies stellvertretender Kreishandwerksmeister und Innungsobermeister Dietmar Roßhirt mit Walter Behringer, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, übernommen. Ihr besonderer Glückwunsch galt den Innungsbesten Lucca Hein (Hohenroth) vom Ausbildungsbetrieb Alban Schmitt, Lutz Behringer (Bastheim) von der Firma Walter Behringer und Ferdinand Hümpfner (Sulzfeld) Firma Hümpfner GmbH & Co. KG.

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SCHWEINFURT
Kenner kennen keine Grenzen

Stadträte helfen mit bei der Werbung fürs Handwerk – Schwierige Suche nach geeigneten Auszubildenden

Am 20. September hat das Handwerk zum vierten Mal den „Tag des Handwerks“ veranstaltet. Das Motto lautet heuer „Können kennt keine Grenzen“. Der Hintegrund ist klar: Die Branche benötigt Nachwuchs und sucht Fachkräfte.

Weiterlesen: Tag des Handwerks

 

30.07.2014 17:24 Uhr, Schweinfurt
AM ANFANG HERRSCHTE DIE MAGGIE-FRISUR

Otmar Dorschs Jubiläum ist so selten, dass nicht einmal die Handwerkskammer oder die Innung eine Urkunde oder ähnliche Auszeichnung dafür kennen. Seit 60 Jahren ist er Friseurmeister, eine schier unglaubliche Zeit.

Und immer noch ist Otmar Dorch aktiv. Mit einem Trick überraschten ihn sein Sohn Holger und dessen Frau Lissy Dorsch am Samstag vor Betriebsschluss. Angeblich sollte noch ein Kunde zum Rasieren zum Meister kommen. Wasserschüssel und Rasiermesser standen schon bereit, doch anstatt des Kunden kam die Obermeisterin der Friseurinnung Main-Rhön, Margit Rosentritt aus Schweinfurt, die gleichzeitig auch Kreishandwerksobermeisterin ist, in den Salon an der Schallfelder Straße .
Rosentritt sagte in der Feierstunde, Otmar Dorsch sei es nicht nur gelungen, sich selbstständig zu machen, sondern auch seinen Sohn Holger zum Weiterführen des Geschäfts zu gewinnen.
Auch mit 81 Jahren hilft er in dessen Salon noch aus. Unter den Kunden sind immer noch viele, die sich nur von Otmar Dorsch die Haare schneiden lassen möchten.
Nachdem er 1954 seine Meisterprüfung in Würzburg abgelegt hatte, machte sich Dorsch 1956in der Spitalstraße (wo heute die Main-Post-Redaktion ist) selbstständig, zunächst ausschließlich als Damenfriseur. Als dann die Familie Beisel das haus kaufte und dort ihr Geschäft einrichtete, kaufte Otmar Dorsch seinerseits das Anwesen in der Schallfelder Straße und eröffnete 1966 einen Salon, nun auch für Herren. 1998 übernahm Holger das Geschäft. Als Otmar Dorsch anfing, beherrschte die Maggie-Frisur mit ganz kurzen und krausen Haaren bei den Damen die Mode. Der Hippie-Zeit mit den Langhaar-Frisuren konnte der Jubilar nicht so viel abgewinnen. Es war allerdings nicht so, dass der Friseur in wirtschaftliche Nöte geriet, weil Langhaarige vermeintlich keinen Friseur brauchen.
Eine Anekdote ist Dorsch besonders im Gedächtnis geblieben: Eine Kundin warf ihm eines Tages vor, sein Handwerk nicht zu verstehen. Höflich, wie Otmar Dorsch war und ist, gab er der Frau zu verstehen, dass sie es doch anderswo versuchen sollte. „Am nächsten Tag kam die Frau mit einer Flasche Sekt zurück und entschuldigte sich“, erzählt der heute noch amüsierte Meister-Jubilar

 

Quelle: mainpost.de
Autor: Norbert Finster