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SCHWEINFURT
Kenner kennen keine Grenzen

Stadträte helfen mit bei der Werbung fürs Handwerk – Schwierige Suche nach geeigneten Auszubildenden

Am 20. September hat das Handwerk zum vierten Mal den „Tag des Handwerks“ veranstaltet. Das Motto lautet heuer „Können kennt keine Grenzen“. Der Hintegrund ist klar: Die Branche benötigt Nachwuchs und sucht Fachkräfte.

Stadträtin Dagmar Bebersdorf (SWL) meistert unterstützt von Damian Kratochwil einen Ölwechsel.

Stephan Kuserau (SPD) feinmechanisch tätig im Uhren- und Schmuckgeschäft von Christiane Winkler.

Stefan Labus (SWL, Mitte) helfen in der Zimmerei Feser Kützberg Anna Lena Feser und Bernhard Niedermeier.

SPD-Stadtrat Ralf Hofmann hört auf Maler-Azubi Eva Schmich von der Firma Schleemilch.

Linken-Stadtrat Frank Firsching in der Backstube mit Bäckermeister Gerhard Götz.

Stefan Funk (CSU) in Aktion mit Optikermeister Josef Strobel. 

In Schweinfurt hatten die Verantwortlichen der Kreishandwerkerschaft für diese Werbeaktion schon den Oberbürgermeister, den Landrat und auch bekannte Lehrkräfte eingespannt. Heuer sollten Stadträte zu einem „Praktikum“ bei Mitgliedsfirmen animiert werden. Sechs Volksvertreter und die Medien spielten mit. Die Handwerksbetriebe sowieso, sie suchen ja Leute, auch wegen der guten Auftragslage.

 

Frühaufsteher ist am Samstag Frank Firsching, Der Fraktionsführer der Linken steht um 5 Uhr in der Backstube der Firma Götz in Oberndorf. Bäckermeister Gerhard Götz attestiert dem Stadtrat, dass er sich „gut anstellt“, Firsching ordnet sich eher als Handlager ein. Aber darum geht es ja nicht.

 


Am 20. September hat das Handwerk zum vierten Mal den "Tag des Handwerks" veranstaltet. Das Motto lautet heuer "Können kennt keine Grenzen". Der Hintegrund ist klar: Die Branche benötigt Nachwuchs und sucht Fachkräfte.
Götz zählt sechs Beschäftigte. 2015 wird wieder ein Auszubildender gesucht. Götz hofft, einen zu finden. Wegen der Arbeitszeit ist es nämlich um Nachwuchs im Bäcker- und Konditorenhandwerk nicht so gut bestellt. Zu viele junge Menschen strebten außerdem Richtung Studium. Und drittens: Die Konkurrenz Industrie mit ihren „Super-Konditionen“, sagt Götz. Firsching lobt die Teamarbeit, er erwähnt, dass Götz Tarif zahlt und empfiehlt das allen Handwerksbetrieben.

 

Seit zwei Stunden schon bereitet Ralf Hofmann bei der Firma Schleemilch in der Werkstatt in der Hohmannstraße eine Türe zum Lackieren vor. Wie Firsching zuvor, spricht der SPD-Stadtrat in einer Pause von Demut und Riesenrespekt, den er dem Handwerk zollt. Geduldig gibt ihm Eva Schmich Ratschläge. Sie befindet sich im dritten Lehrjahr fürs Maler- und Lackierer-Handwerk. Hofmann sieht sich spöttisch als „genialen Handwerker“ und meint seine beiden linken Hände. Lehrling Schmich macht aber Mut.

 

Bei der Aktion wirkt Hofmann mit, weil er dem „wichtigen Handwerk“ helfen will, auf das Nachwuchsproblem aufmerksam zu machen. Außerdem hat er zwei Töchter, vielleicht wär's ja was für sie. Firmenchef Detlef Wörner beschäftigt elf Mitarbeiter, davon sind drei Azubis, die Auftragslage nennt er gut. Er macht kein Hehl daraus, dass die Nachwuchssuche schwer ist. Die angebotenen Praktika würden zwar gut genutzt. Er müsse aber feststellen, dass viele „die Arbeit nicht sehen“ und die, die praktisch gut seien, schulische Defizite aufwiesen. Andererseits: Das Handwerk habe Zukunft, der Beruf des Maler und Lackierers sei abwechslungsreich.

 

Es geht in den Landkreis. Bei der Zimmerei Feser in Kützberg hat Stefan Labus den 100. Nagel in einen Träger gehauen. „Das geht in die Knochen“ gibt der Fraktionschef der Schweinfurter Liste zu. Obwohl „ich weiß, wie schwer es das Handwerk hat“, zollt auch Labus den „Kollegen“ um sich herum Respekt. Anna Lena Feser, die Tochter des Hauses und 2012 Innungssiegerin und Vorarbeiter Bernhard Niedermeier geben Tipps. Labus hämmert weiter.

 

Feser zählt inklusive der Geschäftsführung elf Mitarbeiter. Auch hier ist die Auftragslage „sehr gut“, sagt Chefin Ulrike Feser. Die Zimmerer werden als die Elite am Bau bezeichnet, was vielleicht der Grund ist, dass sich schon geeigneter Nachwuchs findet. Das Problem ist, dass gute Leute nach der Ausbildung fortgingen, sei es, dass sie sich selbstständig machen oder in die Industrie wechseln.

 

Zurück nach Schweinfurt. In der Werkstatt der Autofirma Glückert hilft Mitinhaber und Kfz–Meister Damian Kratochwil der Stadträtin Dagmar Bebersdorf (Schweinfurter Liste) beim Ölwechsel.

 

Zufällig erscheint auch Kreishandwerksmeisterin und Obermeisterin der Friseure, Margit Rosentritt. Sie bestätigt, dass viele junge Leute die Berufe meiden, in denen sie sich „dreckig machen“, und dass es einen Trend zum Studium gebe. Deshalb die Werbeaktion. Sie weiß, dass Handwerker gefragt sind. „Handwerk ist eine Lebenseinstellung, man hat viel Verantwortung und viel mit Menschen zu tun“, sagt sie und fügt den altbewährten Slogan an: Handwerk hat Goldenen Boden.

 

Der Ölwechsel ist ohne größere Verschmutzung gelungen. Kratochwil ist zufrieden. Er sagt, dass er es als Hauptschüler mit Fleiß und Spaß auch zum Meister geschafft habe.

 

„Das Handwerk ist eine Lebenseinstellung.“
Kreishandwerksmeisterin Margit Rosentritt

 

In der Firma gibt es sechs Mitarbeiter, zwei sind Auszubildende, die zu finden sich schwieriger gestaltet, sagt Kratochwil. Er hat einen Trend zum Büro festgestellt und bestätigt damit Rosentritt.

 

Ihr Stellvertreter und Obermeister der Elektro-Innung, Jürgen Weth, wünscht sich eine bessere Grundausbildung in der Mittelschule. Defizite gibt es vor allem in der Mathematik, sagt er.

 

Nächste Station ist Optik Strobel in der Schweinfurter City. CSU-Fraktionschef Stefan Funk leistet dort sein Praktikum ab. Dass er bei einem Optikgeschäft „arbeiten muss“, ist Zufall: Er ist wie die anderen Stadtratskollegen ausgelost worden. Weil Brillenträger, „passt das aber“. Spannend nennt Funk die Kombination aus Handwerk, Einzelhandel und Dienstleister. Funk geht später ebenso das Wort „Respekt“ vom Mund.

 

30 Jahre ist Strobel schon in Schweinfurt ansässig, vom Wechsel von der Roßbrunnstraße ins umgestaltete Rückert-Zentrum habe man profitiert, berichtet Chef Josef Strobel. Mit ihm zählt das Team sechs Mitarbeiter, darunter ein Azubi. Rund 20 junge Leute hat er schon ausgebildet.

 

Nachwuchssuche? Nicht einfach, antwortet Strobel und nennt als Grund die Öffnungszeiten abends bis 19 oder 20 Uhr und den Samstag als Arbeitstag. Anderseits bricht er eine Lanze für den Beruf des Optikers, der neben dem Handwerk auch viel Kommunikation, also Umgang mit Menschen sei. Handwerk, Handel und Dienstleistung ist auch in der Schmuck- und Uhrenecke in der Langen Zehntstraße das Thema. Der SPD-Stadtrat Stephan Kuserau konzentriert sich dann aber aufs Handwerk. Als gelerntem Fluggerätebauer ist ihm feinmechanisches Arbeiten nicht fremd. Wenn ihn nicht das Fliegen so sehr fasziniert hätte, wäre er Uhrmacher geworden, verrät er.

 

Chefin Christiane Winkler, Uhrmachermeisterin, Goldschmiedin und Betriebswirtin, hat Kuserau in Anlehnung an das „Schörschle“ den Auftrag erteilt, ein kleines Schwein aus einem Silberblech zu schneiden. Fürwahr eine Filigranarbeit, aber es klappt. Dass auch in ihrer Branche die Nachwuchssuche nicht einfach ist, verwundert den Reporter.

 

Das Handwerk bietet insgesamt 130 Ausbildungsberufe. Viele noch folgende Veranstaltungen richten sich vor allem an Jugendliche und stellen die beruflichen Chancen im Handwerk in den Mittelpunkt. Interessierte erhalten dabei spannende Einblicke in die gar nicht schlechten Karriereperspektiven, sagen die Verantwortlichen im Handwerk.

 

Quelle: mainpost.de

Autor: Hannes Helferich

 

 

 

BAD KÖNIGSHOFEN
Die Handwerksvielfalt vom Maurer bis zum Schreiner

 

Innungsobermeister überreichten die Gesellenbriefe an die 51 Gesellen in Bad Königshofen

 

Die Innungsobermeisterinnen und Obermeister überreichten bei der Freisprechungsfeier in der Frankentherme in Bad Königshofen die Gesellenbriefe.

Bei den Bau- Betonbauern, den Bau-Maurer hatte dies stellvertretender Kreishandwerksmeister und Innungsobermeister Dietmar Roßhirt mit Walter Behringer, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, übernommen. Ihr besonderer Glückwunsch galt den Innungsbesten Lucca Hein (Hohenroth) vom Ausbildungsbetrieb Alban Schmitt, Lutz Behringer (Bastheim) von der Firma Walter Behringer und Ferdinand Hümpfner (Sulzfeld) Firma Hümpfner GmbH & Co. KG.

Freigesprochen wurden: Moritz Dieterle, Reichenbach (Ausbildungsbetrieb: Seith-Balling Burglauer), Christoph Dorst, Oberstreu (Wolfgang Karlein, Nordheim/Rhön), Manuel Hemmert, Unterwaldbehrungen (Karlein Bau GmbH, Mellrichstadt), Manuel Hufnagel, Ditterswind (HTS Frankenbau, Sulzdorf), Christian Rahm, Dürrnhof (Scheuplein Bau Bad Neustadt), Felix Will, Wülfershausen (Scheuplein Bau Bad Neustadt) und Tilmann Wippich, Ebelsbach (HTS Frankenbau Sulzdorf).

Die Bürokaufleute sprach Präsident Hugo Neugebauer selbst frei. Hier war Denise Menne aus Bad Neustadt Innungsbeste. Der Lehrbetrieb: Gesellschaft zur beruflichen Förderung Bad Neustadt. Freigesprochen wurden weiterhin: Nadine Balling, Bad Neustadt (Schmitts Backstube Bad Neustadt), Justin Brown, Bastheim (Klinkerzentrum Roland Weigel Mellrichstadt), Stefanie Reichert, Schönau (Elektro Müller, Salz), Christina Schmidt, Rödelmaier (Klaus Engelmann, Wollbach) und Franziska Sterzinger, Hohenroth (Ullmer Bad Neustadt).

Margit Rosentritt, Kreishandwerksmeisterin Schweinfurt und Obermeisterin der Friseurinnung sprach mit Cornelia Dahinten und dem Prüfungsvorsitzenden Wolfgang Dahinten die Friseurinnen frei: Doreen Anding, Höchheim (Manuela Kuhn, Bad Neustadt), Lena Kaiser, Mellrichstadt (Gesellschaft zur beruflichen Förderung Bad Neustadt), Freya Kessler, Münnerstadt (Alexandra Schad Bad Neustadt), Sabine Leutbecher, Ostheim (Isabell Leutbecher, Ostheim), Madelaine Roth, Bischofsheim (Katrin Schlereth, Bischofsheim), Karina Weikard, Bischofsheim (Veronika Weikard, Bischofsheim), Christine Zeiger, Bad Neustadt (Nicole Flakus, Bad Neustadt) und Timo-Sebastian Zwick, Bad Neustadt (Carina Straub, Bad Neustadt).

Bei der Maler- und Lackierinnung ist Julian Karp, Bad Neustadt (Ausbildungsbetrieb: Gesellschaft zur beruflichen Förderung) Innungsbester. Glückwünsche und ein Präsent gab es von Stefan Neuhöfer, dem Innungsobermeister, sowie dessen Stellvertreter Walter Dietz.

Gesellenbriefe gingen auch an: Michael Diemer, Stockstadt (Fritz Büchs, Mellrichstadt), Tom Eisele, Bad Neustadt (GbF Bad Neustadt), Nico Fiedler, Wollbach (Fritz Büchs, Mellrichstadt), Andre Kreisheimer, Premich (Metz GmbH, Sandberg), Lukas Lang, Fladungen (Achim Kümmeth, Fladungen), Florian Müller, Unterwaldbehrungen (Martin Fischer, Unterwaldbehrungen), Johannes Schmidt, Herschfeld (Karlheinz Krämer, Bastheim), Alexander Schmidt, Herschfeld (Demling, Salz), Steffen Stein, Herbstadt (Jürgen Helmrich, Bad Königshofen).

Bei den Schreinern war André Weigand aus Sulzfeld Innungsbester. Sein Ausbildungsbetrieb: Holz in Form Bad Königshofen. Obermeister Michael Heusinger und Prüfungsvorsitzender Thomas Axmann gratulierten und überreichten weitere Gesellenbriefe an: Mario Betz, Sulzfeld (Seuffert, Niederlauer), Lukas Büttner, Aubstadt (Schreinerei Wachenbrönner Aubstadt), Jonas Demar, Großbardorf, Jannik Hesselbach, Unsleben, Florian Schneyer, Wollbach, Heiko Stöth, Poppenlauer (alle Ress Möbelwerkstätten Bad Königshofen), Manuel Kies, Bischofsheim, Marcel Voll, Langenleiten (Bruno Werner Unterweißenbrunn), Wilhelm Robin, Grabfeld (Gebrüder Link, Thomas Axmann, Stockheim) Martin Wittenberg, Salz (Wohlfart, Gabolshausen), Markus Zinn, Bad Neustadt (Schreinerei Scheuplein, Bad Neustadt).

Glückwünsche von Anton Koob, dem Obermeister der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld und seinem Stellvertreter Ulrich Eckert gab es dann für Katja Will aus Wülfershausen. Sie ist Innungsbeste. Ausbildungsbetrieb: E-Center Höchner Bad Königshofen. Den Gesellenbrief erhielten weiterhin: Daniel Kess aus Schönau als Metzger (E-Center Böhland, Mellrichstadt), sowie als Metzgereifachverkäuferinnen: Lisa Büttner, Ostheim (Monika Müller-Then, Salz), Vanessa Mai, Oberelsbach (tegut Bad Neustadt) und Lorena Reichert, Münnerstadt (E-Center Then, Bad Neustadt).

Quelle: mainpost.de
Autor: Hanns Friedrich

 
 
 
 

 

21.07.2014 13:04 Uhr, Schweinfurt
NATURERLEBNISPFAD ERÖFFNET

Im kühlen Schatten des städtischen Waldes lässt es sich auch bei brütender Hitze ganz gut

aushalten. Mit über 30 Grad war es während der offiziellen Einweihung des
Naturerlebnispfades am Samstag dennoch zu warm, um sich an einer der Stationen im
Weitsprung mit Feldhase, Fuchs und Reh zu messen. Kein Problem allerdings, schließlich bietet
der Pfad allerlei weitere Möglichkeiten, die heimische Natur auf ganz neue Art zu erleben.
Im kühlen Schatten des städtischen Waldes lässt es sich auch bei brütender Hitze ganz gut
aushalten. Mit über 30 Grad war es während der offiziellen Einweihung des
Naturerlebnispfades am Samstag dennoch zu warm, um sich an einer der Stationen im
Weitsprung mit Feldhase, Fuchs und Reh zu messen. Kein Problem allerdings, schließlich bietet
der Pfad allerlei weitere Möglichkeiten, die heimische Natur auf ganz neue Art zu erleben.
Sieben Stationen umfasst der etwa einen Kilometer lange Pfad, der oberhalb des Sport- und
Freizeitbades Silvana parallel zum Wildpark verläuft. Sowohl das Städtische Forstamt als auch
die Kreishandwerkerschaft haben sich für das Gemeinschaftsprojekt ins Zeug gelegt: Jede
Innung hat ganz nach ihren Qualitäten einen Beitrag zu dem Pfad geleistet – sowohl bei der
Planung als auch in der Ausführung.
So gibt es von der Steinmetz- und Steinbildhauerinnung ein steinernes Guckloch, das den Blick
in die Natur schärfen soll, indem es das Augenmerk des Beobachters auf einen bestimmten
Bereich lenkt. Die Elektroinnung hat die Stimmen des Waldes eingefangen, die per Knopfdruck
auf einer mit Solarenergie betriebenen Klingelplatte abgerufen werden können. Außerdem
laden Fitness-, Klang- und Fühlstation zu einem bewussteren Erleben der heimischen Natur
ein. Den dicksten Baum der Welt mit über 14 Metern Durchmesser stellt das Forstamt anhand im
Kreis aufgestellter, hölzerner Pfähle nach.
Arbeitsstunden und Materialkosten haben die Innungen selbst gestemmt – trotz voller
Auftragsbücher und auch nach der regulären Arbeitszeit, sozusagen im Ehrenamt, wie
Kreishandwerksmeisterin Margit Rosentritt erklärte. Gemeinsam mit Oberbürgermeister
Sebastian Remelé durchschnitt sie das Band und übergab den Pfad damit offiziell seiner
Bestimmung – passenderweise mit Jagdmesser statt Schere.
Für den OB ist ein solcher Pfad schon länger ein Wunsch gewesen, wie er zur Eröffnung
erklärte. „Wir erleben derzeit eine neue Welle des Natur- und Körperbewusstseins“, sagte er. Mit
dem Naturerlebnispfad wolle man den Bürgern deshalb „den Einstieg in den Wald schmackhaft
machen“. Sein Dank galt neben allen mitwirkenden Innungen dem Leiter des städtischen
Forstamtes, Hans-Ulrich Swoboda, sowie dem stellvertretenden Kreishandwerksmeister und
Obermeister der Elektroinnung, Jürgen Weth, der seitens der Handwerkerschaft die Kernarbeit
leistete.
Dass das örtliche Handwerk stark mit der Stadt Schweinfurt verwurzelt sei, zeige sich laut
Remelé an zahlreichen weiteren Projekten, bei denen man stets auf die Unterstützung des
Handwerks habe zählen können. Im Falle des Naturerlebnispfades blieb das Engagement
jedoch keineswegs einseitig: Die Stadträte Dagmar Bebersdorf (Schweinfurter Liste) und
Reginhard von Hirschhausen (Grüne) hatten selbst Hand angelegt.

Quelle: mainpost.de
Autor: Melissa Hager

 

30.07.2014 17:24 Uhr, Schweinfurt
AM ANFANG HERRSCHTE DIE MAGGIE-FRISUR

Otmar Dorschs Jubiläum ist so selten, dass nicht einmal die Handwerkskammer oder die Innung eine Urkunde oder ähnliche Auszeichnung dafür kennen. Seit 60 Jahren ist er Friseurmeister, eine schier unglaubliche Zeit.

Und immer noch ist Otmar Dorch aktiv. Mit einem Trick überraschten ihn sein Sohn Holger und dessen Frau Lissy Dorsch am Samstag vor Betriebsschluss. Angeblich sollte noch ein Kunde zum Rasieren zum Meister kommen. Wasserschüssel und Rasiermesser standen schon bereit, doch anstatt des Kunden kam die Obermeisterin der Friseurinnung Main-Rhön, Margit Rosentritt aus Schweinfurt, die gleichzeitig auch Kreishandwerksobermeisterin ist, in den Salon an der Schallfelder Straße .
Rosentritt sagte in der Feierstunde, Otmar Dorsch sei es nicht nur gelungen, sich selbstständig zu machen, sondern auch seinen Sohn Holger zum Weiterführen des Geschäfts zu gewinnen.
Auch mit 81 Jahren hilft er in dessen Salon noch aus. Unter den Kunden sind immer noch viele, die sich nur von Otmar Dorsch die Haare schneiden lassen möchten.
Nachdem er 1954 seine Meisterprüfung in Würzburg abgelegt hatte, machte sich Dorsch 1956in der Spitalstraße (wo heute die Main-Post-Redaktion ist) selbstständig, zunächst ausschließlich als Damenfriseur. Als dann die Familie Beisel das haus kaufte und dort ihr Geschäft einrichtete, kaufte Otmar Dorsch seinerseits das Anwesen in der Schallfelder Straße und eröffnete 1966 einen Salon, nun auch für Herren. 1998 übernahm Holger das Geschäft. Als Otmar Dorsch anfing, beherrschte die Maggie-Frisur mit ganz kurzen und krausen Haaren bei den Damen die Mode. Der Hippie-Zeit mit den Langhaar-Frisuren konnte der Jubilar nicht so viel abgewinnen. Es war allerdings nicht so, dass der Friseur in wirtschaftliche Nöte geriet, weil Langhaarige vermeintlich keinen Friseur brauchen.
Eine Anekdote ist Dorsch besonders im Gedächtnis geblieben: Eine Kundin warf ihm eines Tages vor, sein Handwerk nicht zu verstehen. Höflich, wie Otmar Dorsch war und ist, gab er der Frau zu verstehen, dass sie es doch anderswo versuchen sollte. „Am nächsten Tag kam die Frau mit einer Flasche Sekt zurück und entschuldigte sich“, erzählt der heute noch amüsierte Meister-Jubilar

 

Quelle: mainpost.de
Autor: Norbert Finster

 

 

 

Pressemitteilung 17.03.2014
Treue Kunden sind der Schlüssel zum Erfolg

Die Metzgerei Der Ludwig wurde auf der Internationalen Handwerksmesse in München zum „Stern des Handwerks 2013“ gekürt. Als Preis erhielt der Wettbewerbssieger einen Mercedes-Benz Vito. Die Wettbewerbsorganisatoren lobten die Qualität der Teilnehmerbeiträge und die Innovationsfreude des Handwerks.
München. Am 13. März fand im Rahmen der diesjährigen Internationalen Handwerksmesse in München die offizielle Preisverleihung von „Sterne des Handwerks 2013“ statt. 128 teilnehmende Hand-werksbetriebe hatten mit ihren innovativen Konzepten zur Kundenbindung der Expertenjury bei der diesjährigen Kür die Entscheidung schwer gemacht. Originalität der Idee, Professionalität in der Um-setzung und der messbare Erfolg der Maßnahmen hatten den Ausschlag für den Wettbewerbssieg der Fleischerei Der Ludwig aus dem hessischen Schlüchtern gegeben.

Betriebsinhaber Dirk Ludwig nahm offiziell seinen Hauptgewinn, einen Mercedes-Benz Vito, in Empfang. Stefan Sonntag, Leiter Produktmanagement und Marketing Transporter des Wettbewerbspartners Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland, übergab symbolisch einen Riesenschlüssels an den Sieger. Der Traditionsbetrieb hatte die Jury mit seiner konsequent emotionalen Kundenansprache und der gezielten Umsetzung von Maßnahmen über alle Kanäle - vom Point of Sale im Ladengeschäft über digitale Medien und soziale Netzwerke bis hin zu Kundenevents - überzeugt.  ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer lobte das erfolgreiche Engagement in Sachen Kundenbindung: „Das Handwerk zeichnet sich durch große Kreativität bei der Kundenpflege aus. Vor allem ist man sich der Bedeutung dieser Thematik bewusst. Der Gewinnerbetrieb zeigt, dass sich auch im harten Wettbewerbsumfeld des Lebensmittelhandwerks die Nähe zum Kunden bezahlt macht“.

Dass Kundenbindung ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist, weiß man auch beim Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland. „Der Kunde steht im Mittelpunkt und dies zeigt das Handwerk durch indi-viduelle und erfolgreiche Kundenansprache. Wir freuen uns daher sehr, den Handwerksbetrieben als zuverlässiger Partner zur Seite stehen zu können.“, so Stefan Sonntag, Leiter Transporter Produkt-management und Marketing.

Die Wettbewerbsorganisatoren zeigten sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der diesjährigen Kür und der Qualität der Teilnehmerbeiträge. „Unter den Bewerbungen waren viele innovative Ideen. Der Trend zeigt deutlich Richtung Serviceausbau und emotionaler Kundenbindung im Handwerk, während Rabatte und Preisvorteile nur eine untergeordnete Rolle spielen“,  so der AMH-Vorsitzende Joachim Wohlfeil. 2014 geht die Sternensuche weiter. Ein neuer „Stern des Handwerks“ wird gekürt. Wieder wird es ein Betrieb sein, der mit Kreativität und Ideen erfolgreich neue Wege geht, um Kunden zu erreichen.

Der Wettbewerb „Sterne des Handwerks“ wird seit 2009 veranstaltet.  Er steht unter der Schirmherr-schaft der Aktion Modernes Handwerk und wird seit jeher vom Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland gefördert. Mit seinen jährlich wechselnden Schwerpunktthemen hat sich der Wettbewerb zu einem Indikator für aktuelle Trends im Marketing von Handwerksbetrieben entwickelt und unterstreicht jedes Jahr aufs Neue die Kreativität, Innovationsfreude und Vielfalt des deutschen Handwerks.

Weitere Informationen zum Wettbewerb:
www.sterne-des-handwerks.de
Bildunterschrift: Veranstalter und Wettbewerbsjury gratulieren dem Gewinner (v.l.n.r.): Frank Hopstein (Marketing Handwerk), Prof. Dr. Birgit Ester (Juryvorsitzende), Stefan Sonntag (Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland), Dirk Ludwig (Der Ludwig), Joachim Wohlfeil (Vorsitzender AMH), Christine Ludwig (Der Ludwig), Dr. Andrea Wolter (Jurymitglied), Sophia Dersch (Der Ludwig), Hans Peter Wollseifer (ZDH-Präsident).

Über die Aktion Modernes Handwerk e. V.
Die Aktion Modernes Handwerk (AMH) unterstützt Organisationen und Betriebe des Handwerks bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit und Imagepflege. Getragen von rund 400 Mitgliedern – Handwerkskammern, Fachverbände, Kreishandwerkerschaften, Innungen, Betriebe und fördernde Mitglieder – vernetzt die AMH Marketing und Kommunikation des Handwerks, seiner Betriebe und Organisationen.
Weitere Infos: www.amh-online.de.

Durchführung                                   Pressekontakt
Marketing Handwerk GmbH                Ruxandra Ciocoiu
Ritterstraße 21                                   Tel. (0241) 89493-18
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