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Dein Wunschberuf im Handwerk

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Neujahrsempfang 2017 - Rede Margit Rosentritt


Wir haben wieder den ersten Mittwoch nach „heilig drei König“ im neuen Jahr. Es ist viertel nach acht, die gleichen Räumlichkeiten und viele bekannte Gesichter. Fast wie bei „Dinner for one“ Und trotzdem ist einiges ganz anders.
Jeder hier, hat im letzten Jahr das eine oder andere erlebt, schönes und weniger schönes, jedenfalls Begebenheiten, die die eigene Lebensphilosophie beeinflussen und Auswirkungen auf die Zukunft haben. Außerdem sind wir alle mindestens 365 Tage schlauer geworden.
Einige Veranstaltungen die wir 2016 hatten, gehören Sicherlich auch dazu, manche Denkweisen ein klein wenig zu verändern.
Angefangen haben wir im letzten Jahr mit der Aktion „Handwerk trifft Schule!“ Auszubildende verschiedenster Berufe gehen in Schulen und stellen ihren Beruf vor. Es wurde schon häufiger in den verschiedensten Schulen gemacht und hat den Vorteil, das Azubis und Schüler die gleiche Sprache sprechen, zumindest fast. Für mich ist es ganz lustig, wenn die jungen Berufstätigen sich über die jetzigen Schüler unterhalten und meistens zu der Meinung kommen, dass sie selbst nie so uninteressiert oder realitätsfremd waren. Diese Aktionen werden von unserem Ausbildungsberater Herrn Roland Maul organisiert. Er schafft mit seiner Begeisterung, dass nicht nur die Schüler von diesem Erfahrungsaustausch etwas haben. Auch die Azubis werden positiv beeinflusst. Sie werden selbstbewusster und sind stolz auf ihren Beruf. Danke Roland, für dein überdurchschnittliches Engagement.

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Rede beim Neujahrsempfang 2015 von Margit Rosentritt

Meine Lehrzeit als Kreishandwerksmeisterin ist fast beendet.
Ich habe eine Lehrzeitverlängerung von drei auf dreieinhalb
Jahre bekommen. Und ob ich übernommen werde, meine
Obermeister werden das im Frühjahr entscheiden.

Mit diesem Amt habe ich, wie jeder Auszubildende einen neuen
Wochenrhythmus bekommen, viele nette Menschen kennen gelernt
und mit der Zeit auch mehr Verantwortung übernommen.
Mein Ausbilder, in meinem Fall mein Vorgänger Udo Wachter war
und ist da, wenn ich Ihn brauche.
Die zwei Ausbildungspaten die ich habe, Gitte Rapp und Jürgen
Weth helfen mir wo es nur geht.
Meinen Obermeisterkolleginnen und Kollegen, meinen
Kreishandwerksmeisterkollegen sowie allen Verantwortlichen der
Handwerkskammer kann ich ein sehr gutes Miteinander bescheinigen.
Also alles in Allem, kann ich mich nicht beklagen.
Ich wünsche jedem eine Lehrzeit wie ich sie hatte

Eigentlich habe ich ja das Gefühl, wir waren erst hier und waren
gespannt, was uns das Jahr 2014 bringt und jetzt erwarten wir
schon 2015.
Aber wenn die Zeit schnell vergeht, hat es ja Spaß gemacht.
Jeder von Ihnen weiß, wie lange eine halbe Stunde sein kann,
wenn man beim Zahnarzt auf dem Stuhl sitzt.

Es könnte aber auch daran liegen, das wir uns unterm Jahr relativ
häufig gesehen haben und wir eigentlich viel Zeit miteinander
verbringen.
Deshalb ist der Neujahresempfang für mich schon fast wie ein
Familientreffen und ich freue mich, mit Ihnen das neue Jahr zu
beginnen.
Im letzten Jahr habe ich meine Rede mit dem Wunsch geendet, dass
wir immer die richtigen Menschen um uns haben, die wir brauchen.
Dafür darf ich mich ganz herzlich bei ihnen bedanken,
für mich ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen.

2014 war für uns in der Kreishandwerkerschaft ein besonderes
Jahr, es war neben den normalen Terminen, geprägt von den
Vorbereitungen für unser 60 jähriges Jubiläum.
Im Nachhinein kann man, glaube ich, schon sagen,
es war eine gelungene Veranstaltung.

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Neujahrsempfang 2016 - Rede von Margit Rosentritt

Jürgen Weth, Kathi Petersen, Rolf Lauer, Sebastian Remele, Margit Rosentritt, Florian Töpper, Gerhard Eck, Hugo Neugebauer

Sie sehen und hören, ich darf auch heute wieder zu Ihnen sprechen. Was nichts Anderes heißt, als das mich meine Obermeisterkolleginnen und Kollegen nach meiner dreijährigen Lehrzeit als Kreishandwerksmeisterin in eine Festanstellung übernommen haben. Und das, obwohl ich vor der Wahl meine Wünsche im Falle einer Wiederwahl geäußert habe.

Ein bisschen stolz bin ich auch, dass man uns dreien, also meinem Stellvertreter Jürgen Weth, unserer Geschäftsleitung Gitte Rapp und mir eine "gute Arbeit" bescheinigt hat, und das in Franken, wo doch "nix geschimpft , gelobt genug ist".

Es ist aber auch ein Leichtes, gute Arbeit abzulegen, wenn man mit motivierten Menschen zusammen arbeiten darf. vielen Dank Euch beiden für eure Einsatzbereitschaft und vor allem für ein ehrliches Miteinander.

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SCHWEINFURT
Jetzt die Meister-Liga anvisieren
Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft: 118 Auszubildende sind nun Gesellen


In der festlichen Atmosphäre des Schweinfurter Theaters hat Kreishandwerksmeisterin Margit Rosentritt im Beisein von vielen Ehrengästen aus Politik, Verbänden und Schulen 118 junge Leute von den Pflichten der Ausbildung freigesprochen.

Für eine Überraschung ist Margit Rosentritt immer gut: Am Samstagnachmittag outete sie sich gewissermaßen als profunde Fußballexpertin, zumindest in Sachen Fußball-Weltmeisterschaft. Da sie aber auch mit ganzem Herzen Handwerkerin ist, verwundert es wohl nicht, dass sie einen direkten Bezug zwischen Fußball und Handwerk herstellte: „Etwas“ habe sie noch zum Thema Fußball, sagte sie zum Schluss ihrer Rede. „Ist Ihnen eigentlich schon einmal aufgefallen, dass es keinen Fußball-Weltbachelor oder Fußball-Weltprofessor gibt? Nein, für das absolute Können, der Beste zu sein, verwendet man die Bezeichnung aus dem Handwerk – den Titel des Meisters.“ Damit forderte Rosentritt die Junggesellen auf, auch ihre persönliche Meisterschaft, sprich den Meisterbrief, zu machen.

Beim Anschauen der Fußballspiele seien ihr einige Parallelen zur Ausbildung aufgefallen. 4:0 gegen Portugal sei vergleichbar mit einem tollen Einstieg in die Lehre, bei dem man sich auch an veränderte Bedingungen gewöhnen müsse. Die Spiele gegen Ghana und USA, geteilte Meinungen – vergleichbar mit der Probezeit, die in dem einen oder der anderen auch manchmal Zweifel hervorgerufen habe.

Dann das Achtel- und Viertelfinale: keine Spiele, die in die Geschichte eingingen. Aber Deutschland habe gewonnen. Das sei die Zeit der täglichen Routine in der Ausbildung, in der die „Null-Bock-Phase“ genauso vorhanden war wie die Selbstzweifel: „Das schaffe ich nicht.“ Eine Zeit, in der der gesamte Trainerstab, sprich Eltern, Lehrer und Ausbilder, gefragt ist.

Eine Ausbildung dauere nun mal länger als eine Fußball-Weltmeisterschaft, Durchhänger gebe es immer wieder. Aber wichtig sei nur, wieder die Kurve zu kriegen und zu einem optimalen Ergebnis zu kommen. Das hätten die jungen Leute nun geschafft, so Rosentritt: Jetzt müssten sie selbst entscheiden, in welcher Liga sie nun weitermachen werden. Die Zukunftschancen seien so gut wie selten zuvor. Das Handwerk brauche gute Gesellen, Meister und generell junge Menschen, die Verantwortung übernähmen.

Zum Abschluss bat die Kreishandwerksmeisterin die Freizusprechenden, sich von den Plätzen zu erheben, und verkündete: „Ich erhebe Sie hiermit in den Gesellenstand.“

Grüße für die Stadt und den Landkreis überbrachte bei der Freisprechungsfeier Landrat Florian Töpper. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Sebastian Remelé freue er sich über die Vollbeschäftigung in der Region. Die Industrie habe daran zwar einen großen Anteil: „Aber wir alle wissen, was wir an unseren Handwerksbetrieben haben.“

Das Handwerk halte viele Ausbildungsplätze bereit, tue sich aber manchmal schwer, diese auch besetzen zu können. Töpper richtete einen eindringlichen Appell an Schüler und Eltern, das ganze Spektrum des Bildungs- und Ausbildungsangebots im Auge zu behalten. Denn ein Handwerksberuf biete vielfältige Karrierechancen.

Auch Handwerkskammerpräsident Hugo Neugebauer rief die gerade Freigesprochenen dazu auf, jetzt nicht stehen zu bleiben, sondern sich im Beruf weiter zu verwirklichen. Über 50 Prozent aller Schüler strebten einen höheren Abschluss und ein Studium an. Allerdings seien nur rund 16 Prozent der Arbeitsplätze für Akademiker vorgesehen – ein Anteil, der in den nächsten zehn Jahren wohl auf 25 Prozent wachsen werde. Vor diesem Hintergrund werden es viele Studienabgänger schwer haben, einen Arbeitsplatz zu finden.

Die Innungsbesten: Bäckerinnung Schweinfurt-Haßberge: Bäcker: Arend Jurga (Bäckerei Wolfgang Müller, Haßfurt), Fachverkäuferin: Jeanine-Susan Crouse (Harald Fuchs, Bamberg). Bauinnung Schweinfurt und Haßberge: Moritz Rink (Firma Riedel Bau Schweinfurt). Fleischerinnung: Fleischer: Julian Gold, (Rudolf Geeb, Schweinfurt), Fachverkäuferin: Tina Wegner (Rudolf Geeb, Schweinfurt). Friseurinnung: Nina Nicoli (Nicole Bauer, Schweinfurt). Malerinnung: Miriam Radler (Firma Weipert, Stadtlauringen). Schreinerinnung: Matthias Wiesiolek (Firma Deeg, Dittelbrunn).

Quelle: mainpost.de
Autor: Herbert Götz